Der Ukrainekrieg und der Kampf für Sozialismus – Freiheit für Bogdan Syrotjuk!
In diesen Wochen beginnt an den Universitäten das Wintersemester. Die IYSSE begrüßen die Erstsemester mit folgendem Flugblatt.

Am 10. August 2026 verurteilte ein ukrainisches Gericht Bogdan Syrotjuk, einen 27-jährigen Trotzkisten und Gegner des US-NATO-Krieges gegen Russland, wegen „Hochverrats“ unter Kriegsrecht zu 15 Jahren Gefängnis. Das Gericht ordnete außerdem die Beschlagnahmung seines Eigentums sowie die Vernichtung der programmatischen Dokumente, Broschüren und Flugblätter seiner Organisation, der Jungen Garde der Bolschewiki-Leninisten (YGBL), an.
Am 10. August 2026 verurteilte ein ukrainisches Gericht Bogdan Syrotjuk, einen 27-jährigen Trotzkisten und Gegner des US-NATO-Krieges gegen Russland, wegen „Hochverrats“ unter Kriegsrecht zu 15 Jahren Gefängnis. Das Gericht ordnete außerdem die Beschlagnahmung seines Eigentums sowie die Vernichtung der programmatischen Dokumente, Broschüren und Flugblätter seiner Organisation, der Jungen Garde der Bolschewiki-Leninisten (YGBL), an.
Bogdan hat kein Verbrechen begangen. Die einzigen „Beweise“, die gegen ihn vorgebracht wurden, sind sechs Artikel auf der World Socialist Web Site sowie seine Kommunikation mit den Redakteuren, die diese veröffentlicht hatten. Das Schreiben von Artikeln für eine sozialistische Publikation wurde zum Hochverrat erklärt.
Als Bogdan am 25. April 2024 vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) festgenommen wurde, warf der Staat ihm vor, ein Agent der russischen Regierung zu sein. In mehr als zwei Jahren wurde keinerlei Beweise vorgelegt, die diese Anschuldigung stützen würde. Die Artikel, auf die im Urteil Bezug genommen wird, belegen eindeutig Bogdans Widerstand gegen die russische Invasion und das Putin-Regime. Ein 65-seitiger Bericht von Juri Irchin, einem der führenden Kriminologen der Ukraine, fand in Bogdans Schriften keine „Aussagen, Formulierungen, Sätze oder Wortkombinationen, die Anzeichen von Propaganda zur Unterstützung der bewaffneten Aggression der Russischen Föderation aufweisen“. Das Gericht hat darauf nie geantwortet.
Gegen das Urteil wird Berufung eingelegt. Nach ukrainischem Recht muss die Berufung innerhalb von 30 Tagen eingereicht werden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Bogdans Fall im Frühjahr 2025 angenommen.
Bogdans Leben ist in Gefahr. Zum Zeitpunkt seiner Verhaftung war sein Gesundheitszustand bereits schlecht. Über ein Jahr lang wurde ihm eine dringend benötigte medizinische Behandlung verweigert, trotz wiederholter Versprechungen seitens der Gefängnisverwaltung. In einem Strafvollzugssystem, in dem laut der Vereinten Nationen und des Europarats Überbelegung, Verweigerung medizinischer Versorgung und eine steigende Zahl von Todesfällen in Haft an der Tagesordnung sind – kommt eine Haftstrafe von 15 Jahren einem Todesurteil gleich.
Wir fordern, dass das Urteil gegen Bogdan Syrotjuk aufgehoben und er unverzüglich freigelassen wird!
Kämpft für Bogdans Freiheit!
Anlässlich der Frankfurter Buchmesse stellt der Herausgeber Johannes Stern, Chefredakteur der deutschen WSWS, das neue Buch vor, das erstmals Bogdans Fall umfassend dokumentiert.
Frankfurt a.M.
Samstag, 10. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Saalbau Gallus, Raum Hellerhof
Frankenallee 111
60326 Frankfurt a.M.
Berlin
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität, Hörsaal 1071
EG im Hauptgebäude
Unter den Linden 6
10117 Berlin
Am 10. August wurde Bogdan Syrotjuk, ein 27-jähriger ukrainischer Sozialist und Gegner des US-NATO-Krieges gegen Russland, zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Das Bezirksgericht von Nikolajew ordnete außerdem die Beschlagnahmung seines Eigentums und seiner elektronischen Geräte sowie die Vernichtung der bei ihm beschlagnahmten sozialistischen Bücher, Flugblätter und programmatischen Dokumente an.
Dieser Bericht begründet eine Resolution zur Freilassung von Bogdan Syrotjuk, die auf dem 8. Kongress der Socialist Equality Party (US) verabschiedet wurde. Er erläutert die politischen Grundlagen der Verteidigungskampagne sowie die politische Entwicklung Bogdan Syrotjuks und der von ihm gegründeten Organisation, der Jungen Garde der Bolschewiki-Leninisten.
Am 13. Juni wurde der folgende Offene Brief der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP) und der internationalen Redaktion der World Socialist Web Site an den Botschafter der Ukraine in Berlin, Oleksii Makeiev, übergeben.
Mit der Anklage Syrotjuks wegen Hochverrats sollen die ukrainischen Arbeiter und Jugendlichen eingeschüchtert werden, die sich zunehmend das vom Imperialismus unterstützte Selenskij-Regime wenden und den eskalierenden Krieg gegen Russland ablehnen.
Am Donnerstag, den 25. April, wurde Bogdan Syrotjuk, ein sozialistischer Gegner des rechtsextremen Selenskyj-Regimes und des von der Nato geschürten Krieges zwischen der Ukraine und Russland, vom ukrainischen Sicherheitsdienst SBU in seiner Heimatstadt Perwomaisk im Süden der Ukraine verhaftet.
Diese Rede hielt Bogdan Syrotjuk im Namen der Jungen Garde der Bolschewiki-Leninisten auf der internationalen Online-Maikundgebung am 2. Mai 2022, wenige Wochen nach dem Einmarsch des Putin-Regimes in die Ukraine und dem Beginn des Krieges der USA und der NATO mit Russland.
Dieser Artikel von Bogdan Syrotjuk, der unter dem Pseudonym Stepan Geller veröffentlicht wurde, basiert auf Originalinterviews und liefert einen einzigartigen und erschreckenden Bericht über die Verbrechen der ukrainischen Faschisten von Stepan Bandera gegen die arbeitende Bevölkerung und die Jugend der Ukraine.
Diese beiden Reden wurden von Bogdan Syrotjuk und Andrej Rizkij, den Führern der Jungen Garde der bolschewistischen Leninisten in der Ukraine und Russland, auf der Internationalen Online-Kundgebung zum 1. Mai 2023 gehalten.
Diesen Artikel, der die politischen Lehren aus dem rechtsextremen Putsch in Kiew von 2014 zieht, erhielt die WSWS von einem im Ausland lebenden ukrainischen Sozialisten.
In diesen Wochen beginnt an den Universitäten das Wintersemester. Die IYSSE begrüßen die Erstsemester mit folgendem Flugblatt.
Der Mehring Verlag lädt gemeinsam mit den International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) zu zwei Buchvorstellungen in Frankfurt a.M. und Berlin ein.
Wir veröffentlichen hier einen Offenen Brief an die Parteiführung der Partei Die Linke. Er wurde am 30. September an Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano, Vorsitzende der Partei Die Linke, sowie an Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, versandt.
Der Parteitag vom 22. bis 24. August stellte einen Meilenstein im Kampf für den Trotzkismus in der kanadischen Arbeiterklasse dar. Es ist ein historischer Fortschritt im weltweiten Kampf der IKVI für das Programm der sozialistischen Weltrevolution.